Von Indietronics bis Electropop – so manche Kategorie hat man Metronomy schon überstülpen wollen. Eins steht fest, die Songs der vier Musiker aus England sind ungemein belebend, stimmungsvoll und tanzbar.
Mit gleich drei Single-Auskopplungen aus dem Album The English Riveira starteten Metronomy angeführt vom ohnegleich talentierten Joseph Mount im letzten Jahr richtig durch. Im Gegensatz zum Voralbum kommt das dritte Album deutlich lebensbejahender daher, mag dem einen oder anderen zu popig sein, hat aber deutlich mehr Potenzial auch jenseits des Nischengenres erfolgreich zu sein.
Über 10 Jahre Musikgeschichte liegen mittlerweile hinter Metronomy. Dabei war der Name vormals vor allem für durchaus hochklassige Remixes zahlreicher Songs bekannt. So reicht die Remix-Liste von Glodfrapp über Air und Zero 7 bis hin zu den Gorillaz und Kate Nash, womit die Liste namhafter Künstler noch längst nicht abgehakt ist.
Es bleibt offen, was wir von Metronomy noch alles erwarten dürfen. Bis dahin sieht es rosig aus. Und so mag man Joseph Mount zustimmen:
“Für mich fühlt es sich immer noch so an, als ständen wir ganz am Anfang unserer Karriere”