Tipps für Liebhaber – CD-Kauf auf Flohmärkten und von privat

Auch in Zeiten von Downloadportalen und Musik in Dateiform ist die CD noch lange nicht in Vergessenheit geraten. Sie hat noch viele Anhänger, die ihre Sammlungen von Musik-CDs hegen und pflegen.

Musik ist über das Internet immer und überall verfügbar geworden. Einzelne Songs oder ganze Alben können schnell zwischen Computer, MP3-Player oder Mobiltelefon hin und her kopiert werden. Dennoch möchten viele Musikfans nicht auf die liebgewonnenen Silberscheiben verzichten. Sie halten das Werk ihrer Lieblingskünstler gern in den Händen, schmökern durch die Songtexte in den Booklets oder erfreuen sich an deren mitunter kunstvoller Gestaltung. Sammler und Liebhaber finden nie Ruhe. Ein bestimmtes Album oder eine gewisse Aufnahme fehlen ihnen immer. Auf ihrer Suche stöbern sie auf Flohmärkten, durchforsten den Kleinanzeigenteil der Zeitungen oder nutzen das Internet zur gezielten, weltweiten Suche nach ihrem nächsten Schätzchen.

Auf dem Flohmarkt

In größeren Städten stehen Flohmärkte immer noch regelmäßig auf den Veranstaltungskalendern für die Wochenenden. Allerdings hat der Flohmarkt klassischer Prägung inzwischen weitestgehend ausgedient. Heute dominieren meist professionelle Händler mit ihren Ständen die Hallen und Parkplätze der Märkte. Für Privatpersonen lohnt es sich kaum noch auf diese Weise Keller oder Dachboden gewinnbringend auszuräumen. Private Verkäufer scheuen den Aufwand und vor allem die hohen Standgebühren.

Die Berufshändler haben sich meist auf bestimmte Angebote spezialisiert und können im Musikbereich mit einem breiten, gut sortierten CD-Angebot aufwarten. Nicht selten kann man genau hier günstig ein altes Album finden, dass sich im Handel schon lange nicht mehr ordern lässt. Profiverkäufer kalkulieren allerdings ihre Preise auch knallhart und rufen für gefragte Raritäten dann entsprechende Summen auf.

CD-Kauf von privat

Private Verkäufer sind heute überwiegend im Internet präsent. Gleichzeitig finden sich aber auch in den Kleinanzeigen der Tageszeitungen immer noch viele Verkaufsofferten mit Musik-CDs. Über Annoncen werden größtenteils aber nur ganze Sammlungen angeboten und die Verkäufer sind eher selten bereit, davon auch CDs einzeln abzugeben. Die meisten Privatanbieter nutzen bei Onlineangeboten ihrer Stücke die große Verkaufs- und Auktionsportale wie eBay, Amazon oder rebuy. Dort lässt sich jedes Angebot fix mit Beschreibung und Fotos platzieren und wird über eingebaute Suchfunktionen allen Interessenten direkt präsentiert.

Aber auch als Käufer ist man hier gut aufgehoben. Nahezu alle Plattformen führen einen Nachweis über die Verlässlichkeit der Verkäufer. Sind die Zustandsbeschreibungen der Artikel korrekt gewesen? Liefen die vergangenen Käufe reibungslos ab? Die Eindrücke der letzten Käufer geben ein gutes Bild ab, wie zufrieden man selbst wahrscheinlich mit einem zukünftigen Kauf sein wird.

Weiterhin sollte man auch einen Blick auf die Zahlungsmodalitäten oder die anfallenden Versandkosten werfen, die von den Verkäufern angegeben werden. Ist bei Nichtgefallen eine Rücksendung und Kostenerstattung möglich? Wer solche Punkte schon vor dem Kauf in Augenschein nimmt, erspart sich später mitunter unnötige Kosten oder Ärger.

geschrieben am 24.04.2012 von Andreas - Schlagwörter: , , - 0 Kommentare

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